Dienstag, 11. Februar 2014

Individuell vereint in Gedanken verrannt.


5,
6,
7,
8,
9,
10

Tage die verrinnen,
Tage die vergehen
Doch Gedanken,
die niemals gehen.

Gedanken, die immer stehen,
in meinem Kopf
und Rund ums Herz,
direkt neben dem Eimer
voller Schmerz.

Da bist Du,
in meinem Kopf
und kommst nicht raus,
bleibst einfach drin,
in meinem Gedankenrausch.

Du bist ein komplexes Individuum,
Ein undefinierbares Metrum
intelligent und wundervoll.

11,
12,
13,
14,
15

Mit jeder Zahl, variiert die Ziffer,
das Zeitraffer erstreckt sich immer weiter
das Ende naht,
doch wir haben noch immer keinen Eifer.

Zu viel vertagt,
zu viel verlegt,
zu wenig gelebt,
zu viel erzählt.

Gedankengänge, denen wir nicht folgen können,
Gedankenstränge, die nicht zu reißen scheinen,
Du bist das Einzige, was mich noch hält,
mit meiner Tochter und Hoffnung in dieser Welt.

16,
17,
18,
19,
20

Die Tage vergehen wie Sekunden,
Wochen werden Stunden,
ich schaue hoch und bin doch ganz unten
und wieder zählen wir die Sekunden,

die Sekunden, unserer Gedankenflut
Zu viel Selbstzweifel und zu viel Angst
über die Zukunft und das Ungewisse,
wo haben wir uns da bloß verrannt?



11.02.2014
by Vinc Meinert
In Gedanken versunken
Für Elena L.

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